Zu den Presseberichten über die Ernennung von „Ortsbeauftragten“ durch die CDU nehmen wir wie folgt Stellung:
Vielleicht ist es der CDU entgangen, dass es in der Krummhörn bereits  „Ortsbeauftragte“  gibt, und zwar eine ganze Menge und sehr aktive: Es sind dies in erster Linie die ehrenamtlichen Ortsvorsteher und im Prinzip auch alle Ratsmitglieder.

Unbestritten benötigt der NABU für sein Nationalparkhaus eine angemessene Immobilie. Allerdings würde man mit einem Umbau des HdB das einzige größere Veranstaltungsgebäude in Greetsiel zum Leidwesen der Gäste und Einheimischen ersatzlos abschaffen, das ist nicht akzeptabel.

Selbstverständlich unterstützt die Freie Bürgerliste die Initiative zur Ausweisung von Baugrundstücken für Einheimische in Greetsiel. Nachdem der ursprünglich von der SPD unterstützte NLG-Plan  mit 100 Ferienhäusern im Planungsausschuss abgelehnt worden war, hatte die fbl verschiedene Alternativen mit Baumöglichkeiten für Greetsieler auf einer Informationsveranstaltung im September letzten Jahres vorgestellt. Dazu gehörte auch das 2. Grachtenviertel.

Mit Unverständnis hat die fbl Krummhörn den Beschluss des Planungsausschusses, den Bebauungsplan für den Bereich Edzard-Cirksena-Straße und Klaus-Störtebeker-Weg nicht korrigieren zu wollen, zur Kenntnis genommen.
Der Gemeinderat hatte seinerzeit den Bebauungsplan geändert, um Einheimischen die Möglichkeit zu geben, günstig in zweiter Reihe bauen zu können. 

Die fbl Krummhörn begrüßt außerordentlich die Entscheidung des Aufsichtsrates der Touristik GmbH, ein Touristisches Leitbild für die Krummhörn in einem öffentlichen und bürgernahen Prozess entwickeln zu lassen. Diese Vorgehensweise hat die fbl nachhaltig durch Öffentlichkeitsarbeit und auch im Aufsichtsrat der Touristik GmbH unterstützt.