Kernaussagen der fbl – Krummhörn zur Wahl am 11.09.2016
1. Bürgerbeiteiligung: Bürger dabei, nicht am Bürger vorbei
Wir wollen mehr Bürgerbeteiligung durch frühere Information, mehr Transparenz und Bürgerentscheide, statt rot – schwarzer Klüngelei.
2. Zukunft: Der demographische Wandel, als Chance zum Handeln
Wir wollen selbst bestimmtes Leben im Alter und die Förderung junger Familien weiter ausbauen.
3. Dörfer: Altes erhalten und Neues sinnvoll anstoßen
Wir wollen unsere Warfendörfer bewahren und Neues, sinnvoll anstoßen.
4. Landwirtschaft: Förderung der landw. Familienbetriebe
Wir wollen den Ausbau der Wirtschaftswege und keine Grundsteuererhöhung.
5. Tourismus: Klasse statt Masse
Wir wollen keine Bettenburgen in der Krummhörn, aber die Umsetzung unseres touristischen Leitbildes.
6. Finanzen: Schuldenobergrenze bei 15 Millionen €
Wir wollen eine verantwortungsvolle Finanzpolitik, damit unsere Kinder hier eine Zukunft haben.

Unsere Kandidaten (v.l. n.r.): Ella Jänicke (Woltzeten), Gerd Uken (Rysum), Heiko Ringena (Freepsum), Henning Paulsen-Jacobs (Grimersum), Hedda Oldewurtel (Visquard), Diane Saathoff (Eilsum), Frank Peter Janssen (Visquard), Wolfgang Kubait (Greetsiel), Remmer Kleihauer (Pewsum), Klaus Keller (Greetsiel), Frank Schoof (Greetsiel), nicht auf dem Bild: Warnder Meyeraan (Uttum)

Programm der fbl – Krummhörn zur Wahl am 11.9.2016

Bürgernähe und Mitsprache

• Verstärkte Teilhabe junger Menschen an politischen Prozessen, zum Beispiel mit politischem Jugendkreis
• Fortsetzung und Intensivierung der Bürgerinfo-Veranstaltungen und damit verbundene stärkere Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse
• Veröffentlichung von Tagesordnungen, Vorlagen und Protokollen aller öffentlichen Sitzungen.
• Protokolle sollen nicht als reines Ergebnisprotokoll geschrieben werden, sondern die wesentlichen Argumente der Diskussionsteilnehmer wiedergeben.
• Stärkere Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse über Info– und Diskussionsveranstaltungen.
• Einrichtung eines Online–Portals für Bürgervorschläge und Bürgerbeteiligung


Kinder- und Jugendarbeit

• Begleitung und Weiterentwicklung der aktuellen Schulpolitik, mit dem
• Ziel der Erhaltung aller Grundschulen durch z.B. Alternativnutzung bzw. Kombinationsnutzung  Erweiterung der Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder
• Phantasievolle Gestaltung von Kinderspielplätzen und Schulhöfen
• Erhaltung / Wiedereinführung der Discobusse
• Förderung des Freizeitangebotes für Kinder und Jugendliche


Verkehrswesen

• Sanierung der Wirtschaftswege nach dem  Model des LKV
• Instandsetzung und Ausbau der Fahrradwege um ein durchgehendes und sicheres Fahrradwegenetz in der Krummhörn zu haben
• Attraktivere Anbindung unserer Gemeinde an den ÖPNV
• Sanierung der Krummhörner Kreis- und Landesstraßen z.B. Canum – Freepsum


Wirtschaft

• Ansiedlung und Förderung von kleineren und mittleren Betrieben z.B.
  durch die
            • Möglichkeit der Ratenzahlung beim Grundstückskauf
            • Schaffung von finanziellen Anreizen und Coaching für  Existenzgründer/innen
• Förderung von zukunftsorientierten Wirtschaftsbereichen z. B. durch
• Hochgeschwindigkeits-Internetanbindungen
• Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und Förderung von Nachwuchskräften besonders im IT-Bereich
• Erhalt der Fischereiflotte in Greetsiel
• Kein Gülleimport in die Krummhörn
• Bau einer Löschkaje an der Ostseite des Greetsieler Hafens


Leben in der Gemeinde

• Ausbau des schnellen Internets
• Mehr Mitspracherecht der Bürger/innen in den einzelnen Dörfern
• Unterstützung und Förderung des Dorflebens, hier insbesondere der Erhalt der örtlichen Feuerwehren.
• Förderung der Vernetzung und Kooperation von Vereinen und Gruppen (Ehrenamtlichenstammtisch)
• Ehrenamtliche Arbeit fördern, wertschätzen und honorieren
• Vorrang von Lückenbebauung, unbedingt im Einklang mit dem Ortsbild, vor der Ausweisung neuer Baugebiete
• Bewahrung alter Bausubstanz einschließlich der Umnutzung vorhandener Gebäude wie z.B. Gulfhöfe und Erstellung entsprechender Konzepte
• Mehrgenerationenhaus als Lebensraum für Jung und Alt
• Entwicklung von Konzepten für seniorengerechtes Wohnen und Leben
• Aufbau eines Alarmierungssystems (Sirenen) zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall.
• Schaffung von Singlewohnungen
•  Integration von Flüchtlingen in unser gemeindliches Leben
• Schutz unserer Warfendörfer durch eine Gestaltungssatzung für  die Ortskerne


Landwirtschaft, Umwelt und Energie

• Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft als tragende Säule der Kulturlandschaft Krummhörn und    Förderung der Vermarktung regionaler Produkte
• Förderung von Energiesparkonzepten, alternativen Energiekonzepten sowie der umweltfreundlichen Erzeugung von Energie z.B. durch Solarnutzung oder Blockheizkraftwerke
• Förderung des Vertragsnaturschutzes für Ausgleichsflächen
• Erhaltung des Freepsumer Meeres in seinem jetzigen Zustand als Biotop und Naherholungsgebiet
• Wertschätzung und Schutz des Wattenmeeres
• Fortsetzung des Widerstandes gegen das Kohlekraftwerk Eemshaven


Tourismus

• Umsetzung des touristischen Leitbildes mit der Zielsetzung: „Sanfter Tourismus“
• Umsichtige Weiterentwicklung des Fremdenverkehrs gemäß dem Leitbild
• Nein zu Bettenburgen wie Greetland
• Erhalt eines großen Veranstaltungssaales in Greetsiel
• Begrenzung des FeWo- Neubaus über eine überarbeitete Bauleitplanung.
• Bau einer Jugendherberge oder Jugendhotels
• Gleichmäßiger Ausbau der Infrastruktur aller Dörfer
• Förderung barrierefreier Urlaubsangebote
• Förderung des Fahrradtourismus z.B. durch Instandhaltung der Wirtschaftswege und Möglichkeit des Fahrradtransports in Linienbussen
• Förderung von Kulturveranstaltungen für Einheimische und Gäste
• Prüfung des Projektes „Bürgerbus“ und damit einer besseren Vernetzung unserer Dörfer
• Umstellung der Fremdenverkehrsabgabe auf ein gerechteres Modell (nach Gewinn)
• Keine Bebauung der Freifläche zwischen Deich und Fahrrinne vor Greetsiel
• Förderung der Elektromobilität , Bau von E - Tankstellen


Gemeindefinanzen

• Einführung einer selbstverpflichtenden Schuldendeckelung auf 15 Millionen Euro

Gleichberechtigung

 • Wir unterstützen die „Hannoversche  Erklärung“ mit dem Ziel der gleichberechtigen Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben